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+++ Funkspruch vom 19.01.2022 +++

Spezialflugzeug der russischen Regierung in Venezuela und Kuba

 

Nachdem das russische Außenministerium die Möglichkeit bestätigte, Militärstützpunkte und wahrscheinlich russische Raketenwaffen sowie Fla-Raketensysteme auf dem Territorium Kubas und Venezuelas zu stationieren, wurde bekannt, dass sich ein russisches Regierungsflugzeug bereits in Lateinamerika befand. Laut ...

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Russische Aufklärungsflugzeuge

Als erste sind die Vereinigten Staaten am 22. November 2020 aus dem Vertrag „Offener Himmel“ (OH) ausgetreten. Die anderen NATO-Länder unterstützten die Entscheidung der Amerikaner nicht. Einige NATO-Partner äußerten ihr Bedauern über die Entscheidung der amerikanischen Regierung. Nach dem Austritt der USA musste Russland befürchten, dass die der NATO angehörenden Vertragspartner ihre gewonnenen Informationen an die USA weitergeben. Daher forderte Russland von den beteiligten NATO-Staaten Garantien dafür, ...

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Kasachstan im Fadenkreuz islamistischer Terroristen

Der kasachische Präsident Kassym-Zhomart Tokajew wandte sich erneut an die Bevölkerung seines Landes und sagte, dass den Strafverfolgungsbehörden und der Armee befohlen wurde, ohne Vorwarnung das Feuer zu eröffnen. All dies zeugt von einer äußerst verzweifelten Lage der Behörden und ihrer Bereitschaft, zu radikalsten Maßnahmen zu greifen. Die Berichte aus Kasachstan erinnern an den Ausbruch des syrischen Bürgerkriegs im Jahr 2011. Im ehemaligen „arabischen Frankreich“  ...

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Russische Fallschirmjäger in Kasachstan

Die OVKS-Friedenstruppen in Kasachstan werden vom Kommandeur der 98. Luftlandedivision, Generaloberst Andrei Serdjukow geführt. Es ist ein großes Militärkontingent, das fast ausschließlich aus Fallschirmjägern besteht. Zu den Friedenstruppen gehören u.a. Einheiten der 45. selbstständigen Luftlandeeinheit aus Kubinka bei Moskau, die 98. Luftlandedivision aus Ivanovo und die 31. selbstständige Luftangriffsbrigade aus Uljanowsk.

Die Ernennung von Generaloberst Andreij Serdjukow zum Cheffriedenshüter der OVKS wurde buchstäblich im letzten Moment vorgenommen, als schon zwei Einheiten der 76. Luftlandedivision...

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Der kasachische Aufstand

In Kasachstan brodelt es durch Protestaktionen, die sich als organisierte Pogrome, Provokationen gegen lokale Sicherheitsbeamte und sogar brutale Tötungen entpuppen. Die Ereignisse in Alma-Ata werden in Russland besonders aufmerksam verfolgt, da sich dort das Epizentrum der nächsten „bunten Revolution“ befindet. Die Provokateure rebellieren auch aktiv in anderen Städten Kasachstans und sogar  in unmittelbarer Nähe der russischen Grenze. Von dort riecht es nach Rauch von brennenden Reifen und Pulvergasen. Wird das Feuer auf das Territorium Russlands übergehen? ...

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+++ Funkspruch vom 11.01.2022 +++

Kasachstan

Eine erste Beurteilung der Ereignisse in Kasachstan führt zu dem Schluss, dass die durch massive Steigerung der Kraftstoff- und Energiepreise ausgelöste Protestbewegung durch gut organisierte, bewaffnete Kräfte „gekapert“ wurde. Hinzu kamen massenhafte Plünderungen und ...

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Zur Lage in Kasachstan

Das ist einfach überraschend: Unter den Bedingungen der katastrophalen Entwicklung der Lage in Kasachstan agieren Russland und seine engsten Verbündeten in der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) ungewöhnlich entschlossen, hart und schnell. Bei den Massenprotesten in Weißrussland im Sommer 2020 und im Frühjahr 2021 war das nicht der Fall. Im sogenannten zweiten Krieg um Berg-Karabach (im Herbst 2020) zwischen Armenien und Aserbaidschan haben wir nichts dergleichen gesehen. Auch von April bis Mai 2021, während der bewaffneten Zusammenstöße an der tadschikisch-kirgisischen Grenze war die OVKS nicht tätig. All dies lässt seit langem begründete Zweifel aufkommen: Wozu braucht Russland die OVKS, die sich nirgends einmischen will? Auch wenn auf den Straßen des Bündnisses Schüsse donnern und das Blut von Zivilisten vergossen wird?

Diesmal ist es genau umgekehrt...

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Kiew und Warschau bedrohen gemeinsam Weißrussland

In den letzten Monaten hat das ukrainische Militär entlang der gesamten Staatsgrenze zu Weißrussland (1.084 Kilometer), hektische Aktivitäten entwickelt. Unter dem Vorwand, den Durchbruch von Migranten vom Territorium Weißrusslands zu verhindern, wird seit Ende November die Grenzoperation „Polesie“ durchgeführt, die in ihrer Absurdität einfach verblüffend ist. An ihr nehmen neben den Einheiten der ukrainischen Grenztruppen auch Armeeeinheiten, Kampf- und Aufklärungsflugzeuge, Geheimdiensteinheiten und die ukrainische...

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Die russische Drohne "Ochotnik"

Das Versagen bei der Einführung von Drohnen in den russischen Streitkräften ist offensichtlich – der Rückstand bei der Produktion ist dementsprechend groß. Drohnen gibt es zurzeit in Russland nur wenige. Ein erster Erfolg war die in Dienst gestellte Serie von „Orion“-Aufklärungsdrohnen. Das kann als Durchbruch bezeichnet werden. Zur gleichen Zeit, als Russland gerade begann, Drohnen herzustellen, haben die USA und China bereits mit der Modernisierung ihrer Drohnen begonnen. Die russische Hoffnung ist nun die Drohne S-70 „Ochotnik“ (Jäger), ein hochintelligenter Killer am Himmel, der ohne menschliches Eingreifen seine Opfer selbst auswählt...

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F-35 für Finnlands Luftwaffe

Am 10. Dezember berichteten finnische Medien, dass Finnland beschlossen hat, 64 F-35 „Lightning“-Jäger von den USA zu kaufen. Diese Flugzeuge sollen nach den Plänen des finnischen Verteidigungsministeriums bis 2030 die F/A-18 „Hornet“ ersetzen. Premierministerin Sanna Marin sagte auf einer Pressekonferenz, die Regierung habe die Entscheidung einstimmig getroffen. Sie sagte auch, dass die Betriebskosten entgegen der Kritiken nicht steigen würden. Verteidigungsminister Antti Kaikkonen erklärte: „Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.“ Auf der finnischen alternative Media-Seite „Mv Lehti“ schrieb Kommentator Sinikkoy Tyuinela: „Der Weihnachtsmann aus dem Pentagon brachte finnischen Kindern 64 F-35 und 200 Marschflugkörper...

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+++ Funkspruch vom 04.01.2022 +++

Russland unterbreitet den USA und der NATO Vorschläge für den Entwurf eines Abkommens über Sicherheitsgarantien zwischen Russland und den Vereinigten Staaten.

 

Vorgeschlagen bzw. gefordert wird u.a.:

- eine weitere Expansion und den Beitritt der Ukraine zur NATO auszuschließen

- jegliche militärische Aktivität in der Ukraine, in Osteuropa, Transkaukasien und Zentralasien zu unterlassen

- sich zu verpflichten, ...

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Weihnachtsgruß des Präsidiums

Liebe Genossen, liebe Freunde unseres Verbandes,

 

wir erleben derzeit das Ende einer Epoche. Die seit 30 Jahren unangefochtene geopolitische Vorherrschaft der Vereinigten Staaten von Amerika und ihrer Verbündeten wird durch neue Machtzentren zunehmend infrage gestellt.

Vor allem China und Russland gelten den USA, der NATO und der EU als „systemische Wertekonkurrenten“ und als „Bedrohung der transatlantischen Sicherheit“. Der Westen bringt sich ökonomisch, militärpolitisch und psychologisch gegen diese geostrategische Herausforderung in Stellung.

Das Ergebnis ist eine zunehmend aggressive Rhetorik, verbunden mit einer Verschärfung der militärischen Konfrontation in Europa und im pazifischen Raum. Aktuelle Truppenstationierungen, Rüstungsprogramme, Militärmanöver, operativ-taktische Konzepte, Nukleardoktrinen und Kriegsszenarios der westlichen Allianz wirken wie eine Neuauflage von Handlungsmustern des Kalten Krieges der 70er und 80er Jahre – ergänzt durch die neuen militärtechnologischen Möglichkeiten.

Die Kriegsgefahr wächst. Im Frühjahr dieses Jahres konnte der Ausbruch eines Krieges nur durch die Besonnenheit der russischen Staatsführung verhindert werden. Wie das Jahr begonnen hat, endet es: mit erneuten Sanktionsdrohungen, schriller Kriegsrhetorik und militärischen Provokationen der NATO gegen Russland und China.

Angesichts dieser Lage werden wir weiterhin über militärpolitische Entwicklungen informieren und für Entspannung und Frieden eintreten. Dieser Aufgabe fühlen wir uns aktuell in besonderem Maße verpflichtet.

Wir wünschen Euch friedliche Feiertage, einen angenehmen Jahreswechsel und für das neue Jahr Gesundheit und persönliches Wohlergehen.

 

Präsidium

 

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Abwehrbereit: russische strategische Raketentruppen

Es ist bekannt, dass die russischen strategischen Raketentruppen in ständiger Gefechtsbereitschaft stehen. Je nach außenpolitischer Situation können einige der ballistischen Raketen aus der ständigen Gefechtsbereitschaft genommen werden. Sie sind jedoch bei Notwendigkeit innerhalb von fünf Minuten wieder startbereit.

Und wenn jetzt der Chef des Generalstabes der Streitkräfte der Russische Föderation, Armeegeneral Walery Gerasimow sagt, dass 95 Prozent der Starteinrichtungen...

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Russisch-indische Zusammenarbeit

Der aktuelle Besuch aus dem Kreml in Indien war mehr als repräsentativ. Zunächst flogen die „Schwergewichte“ – der russische Verteidigungs- und der Außenminister – nach Neu-Delhi. Sergej Schoigu und Sergej Lawrow nahmen an einem bilateralen Treffen der zwischenstaatlichen Kommission für militärisch-technische Zusammen-arbeit teil, bei dem eine Reihe von Vereinbarungen unterzeichnet wurde. Und dann flog Putin nach Neu-Delhi. Der Besuch des russischen Präsidenten in Indien ist seine zweite Auslandsreise im Jahr 2021, davor flog er im Sommer zu einem Treffen mit dem amerikanischen Präsidenten Joe Biden nach Genf. Dieser Umstand unterstreicht die Bedeutung seines persönlichen Treffens ...

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Küstenschutzkomplex "Bastion" auf den Kurilen

Auf der Kurilen-Insel Matua, im Pazifischen Ozean, wurde eine Einheit des russischen Küstenschutzes mit einer Feuerabteilung des Komplexes „Bastion“ und dazugehörigen Überschall-Anti-Schiffs-Marschflugkörpern „P-800 Onyx“ (Reichweite 375 Km) dauerhaft stationiert. Vermutlich stammen die vier Transport- und Startfahrzeuge und die dazugehörige Radaranlage von der 72. Küstenraketenbrigade der Pazifikflotte (stationiert in Smolyaninovo bei Wladiwostok)...

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